Tag: belarus

Die Raben fliegen hoch

Vom 02.06.2021 | Thema: Belarus, Fußball | Auftraggeber: DFB-Kulturstiftung, n-ost

Da ist er der Nachfolger unseres WM-Kulturreiseführers “Doppelpass mit Russland”. Diesmal erstellt und erarbeitet unter der fach- und sachkundigen Leitung von Jacob Sweetman, Nikita Afanasjew und Stefan Guenther, wieder unter der Ägide von n-ost.

Es ist eine verspielte und vielfältige Reise durch die Fußballkulturlandschaften der elf Austragungsländer der Euro 21 und an einige Nebenschauplätze geworden. Von mir gibt es einen Text über die Rolle des belarussischen Vereins Krumkatschy bei den Protesten im eigenen Land.

Mehr Infos: https://heimspiele21.eu

Die Magie der Emanzipation

Vom 16.03.2021 | Thema: Belarus, Literatur | Auftraggeber: neues deutschland

Für das nd habe ich mich etwas genauer mit dem Roman “Camel Travel” (Droschl) von Volha Hapeyeva beschäftigt.

“Zu Beginn ist da die Erinnerung an einen Ritt auf einem Kamel, in den 1980ern irgendwo in Kirgisien. Die sechsjährige Volha sitzt auf diesem Tier, das so gar nichts mit ihrer belarussischen Heimat zu tun hat. Von ihrer Tante wird sie zu diesem typischen Touristenfoto gewissermaßen gezwungen. Dann gibt der Fotograf der kleinen Volha auch noch zu verstehen, »dass ich mit meinem Kugelbauch auf dem Foto nicht gerade eine Traumfigur abgeben würde«. Volha zieht den Bauch ein und erhebt die rechte Hand, »als wollte ich jemanden grüßen«, ihr Lächeln ist wegen der steifen Haltung ziemlich schief…”

Wir drehen den Blick um

Vom 11.03.2021 | Thema: Belarus | Auftraggeber: dekoder

Der Frankfurter Runschau habe ich ein Interview über meine Arbeit bei dekoder gegeben.

Frankfurt – Publizist Ingo Petz spricht im FR-Interview über seine Arbeit für das Portal Dekoder, das Menschen in Westeuropa den Osten näherbringen will. Dabei liegt ein neuer Schwerpunkt auf den Protesten in Belarus und den Umbrüchen vor Ort.

Herr Petz, Dekoder will unsere Vorstellungen von Osteuropa erweitern, vor allem von Russland. Warum baut Dekoder jetzt einen Schwerpunkt zu Belarus aus, aber keinen zur Ukraine, die in einem viel dramatischeren Wandel steckt?

Wenn wir schon so anfangen, ja, das könnte man auch machen. Wenn das mit Belarus gut läuft, würden wir das gerne ausweiten, es hängt ja auch mit der Finanzierung zusammen. Man könnte in alle ehemaligen sowjetischen Staaten mehr Einblick bieten, aber das sind eher wilde Träume…